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Ein
Drittel des Lebens verbringen wir schlafend. Um so
erstaunlicher ist es, dass der Aufklärungsstand über
die nächtlichen Vorgänge recht dürftig ist und
häufig auf veralteten, abergläubischen Meinungen und
Überlieferungen basiert.
Spätestens, wenn der Schlaf nicht mehr
selbstverständlich kommt oder aber sein erholsamer
und entspannender Charakter gestört wird, fangen wir
an, uns ernsthaft darüber Gedanken zu machen, was
sich eigentlich in der Nacht abspielen sollte und
was einem offensichtlich fehlt.
Alte Überzeugungen können nicht nur unnötige Ängste
erzeugen, sondern auch die bestehenden Probleme
nochmals verschlimmern. Häufig werden falsche
Konzepte entwickelt, vorgegeben und genormt, ohne in
Frage gestellt zu werden.

Verspannungen rund um die Halswirbelsäule ist eine
weit verbreitete Volkskrankheit. Der Mensch hat
verschiedene Möglichkeiten (z.B. mit regelmässigen
Massagen), diese Verspannungen zu lösen und die
Schmerzen zu lindern. Die bequemste Methode ist
jedoch immer noch, sich im Schlaf selbst zu
therapieren. Dazu muss man nur die Phase der
nächtlichen Ruhe und Entspannung für die
Regeneration nutzen und natürlich die richtige
Unterlage verwenden. Eine Verspannung ist nämlich
nichts anderes als eine Verkürzung der Muskulatur.
Diese muss also während der Schlaf- und Ruhephasen
lediglich gestreckt bzw. gedehnt werden, damit die
Verspannung nachlässt. |